Diese Seite ist eine Initiative der Studierendenschaft der Universität Bern. Weitere Informationen zu der SUB findest du hier.
  • Facebook Basic
  • Schwarz Instagram Icon

Hast du Erfahrungen mit Sexismus oder sexueller Belästigung an der Uni gemacht? Erzähl uns deine Geschichte anonym hier.

Die #metoo-Debatte und die aktuellen Ereignisse an der ETH und der Uni Basel haben aufgezeigt, dass sexuelle Belästigung allgegenwärtig ist - auch an der Uni. Laut der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte hat jede zweite Frau* sexuelle Belästigung erlebt. Auch Männer sind von sexueller Belästigung betroffen, wobei dieses Thema nach wie vor tabuisiert wird. Die Umfrage der SUB von 2017 hat ergeben, dass an der Uni Bern jede*r zehnte Studierende Verhalten erlebt hat, welches unter sexuelle Belästigung fällt. Die SUB bekämpft alle Formen der Diskriminierung und setzt sich für den Schutz und die Integrität aller ein. Die individuellen Grenzen sollen eingehalten und respektiert werden.

Was ist sexuelle Belästigung?

Als sexuelle Belästigung gilt eine Verhaltensweise mit sexuellem Bezug, welche von der betroffenen Person als unerwünscht und grenzüberschreitend wahrgenommen wird. Sie kann in Worten, Gesten oder Taten ausgeübt werden. Häufig steckt hinter einer sexuellen Belästigung die Ausübung von Macht und Dominanz. Die sexuelle Ebene bietet sich an, weil die Opfer in diesem Bereich besonders verletzbar sind. Mehr Infos findest du hier.

Was macht die SUB?

Die SUB nimmt jede Meldung ernst und entscheidet im Einzelfall über das weitere Vorgehen. Da wir im Falle von sexueller Belästigung nicht über Beratungskompetenzen verfügen, haben wir eine Triage-Funktion und informieren über die offiziellen Anlaufstellen. Falls die die Betroffenen das wollen, begleiten wir sie dabei.

 

Am 25. März organisiert die SUB im Rahmen des nationalen Aktionstags gegen sexuelle Belästigung an Hochschulen eine Veranstaltung zu sexueller Belästigung an der Uni. Nach einem kurzen Input zum Thema findet ein Awareness Workshop statt. Das Awareness-Konzept schärft unser Bewusstsein für gesellschaftliche Machtstrukturen und setzt Grenzüberschreitungen jeder Form – aber insbesondere sexualisierten Übergriffen – konkretes Handeln entgegen. Am Workshop erarbeiten wir ein Awareness-Konzept für das Unifestival 2019. Bereits zum dritten Mal wird AWARENESS am Unifestival umgesetzt.

WO KANN ICH HILFE HOLEN?

Als Angehörige*r der Uni Bern gibt es im Falle von sexueller Belästigung verschiedene Anlaufstellen. Alle Beratungsstellen bieten kostenlose Beratung und Unterstützung an.

Die Beratungsstelle der Berner Hochschulen ist die externe Anlaufstelle der Universität Bern für Studierende und Mitarbeitende. Die Ansprechpersonen unterstehen einer absoluten Schweigepflicht und leiten weitere Schritte nur ein, wenn ausdrücklich danach gewünscht wird. Die Beratungsstelle informiert über mögliche Vorgehensweisen und begleiten die Gespräche mit Beteiligten.

Die Ansprechperson ist Pia Thormann, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, pia.thormann@erz.be.ch

Universität Bern

Innerhalb der Universität Bern unterliegen Führungspersonen und die offiziellen internen Anlaufstellen der Handlungspflicht. Das heisst, Vorfälle müssen gemeldet werden und  es muss etwas unternommen werden. Für Prävention und Beratungen über das Vorgehen ist unter anderem die Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männer zuständig.

Kostenloses Online-Erstberatungsangebot für Ratsuchende aus der Deutschschweiz: https://belaestigt.ch

Mehr Infos zur Veranstaltung findest du auf sub.unibe.ch